Kategorien
Lifestyle

Twentysomething: 26 Dinge, die ich in 26 Jahren gelernt habe

Heute geht ein sehr persönlicher Blogpost online – warum genau heute fragt ihr euch?

Weil heute mein 26. Geburtstag ist.

Dazu passend habe ich euch 26 Dinge zusammengeschrieben, die ich in den letzten 26 Jahren – vor allem aber in den letzten ca. 4-5 Jahren – gelernt habe.

Es gibt gute und schlechte Tage und das ist okay

Du wirst immer wieder vor Herausforderungen gestellt werden. Das Leben ist leider nicht immer einfach. Doch das gehört eben dazu und durch die schlechten Tage wirst du die Guten erst so richtig schätzen lernen.

Denk an schlechten Tagen immer an gute Tag und besinne dich darauf, dass die Guten wieder kommen werden.

Glaube immer an dich

Das Wichtigste ist, nie den Glauben an sich selbst zu verlieren. Wenn du an dich selbst glaubst, kannst du alles erreichen.

Kämpfe um das, was dir wichtig ist – denn es wird sich immer lohnen

Wenn dir etwas oder jemand wichtig ist, dann kämpfe um diese Sache oder um diesen Menschen. Am Ende wird es sich immer lohnen. Auch wenn der Weg noch so lang scheint.

Egal wie gut du bist – du wirst mit Sicherheit für irgendwen nicht gut genug sein, und das ist auch okay. 

Es gibt immer Leute, die einen nicht mögen.

Irgendwo habe ich mal folgendes gelesen: “Stelle dir eine schöne, saftige Mango vor und denke dann immer daran, dass es Menschen gibt, die keine Mangos mögen”!

Es ist okay, dass dich nicht jeder mag und es Menschen gibt, für die du vermeintlich nicht gut genug bist. Solange du selbst deinen Wert kennst, kann dir das egal sein.

Denn, du bist gut so wie du bist

DU BIST GUT SO WIE DU BIST!!

Vertraue auf dein Bauchgefühl 

Vertraue immer auf dich, dein Bauchgefühl und deine Entscheidungen. Du wirst die richtigen Entscheidungen treffen und dein Bauchgefühl wird dich immer in die richtige Richtung lenken.

Mache das, was dir Spaß macht und was dich glücklich macht

Das Leben ist zu kurz, um nur Dinge zu tun, die einen unglücklich machen. Vergesse das nie. Du kannst dir dein Leben so gestalten, wie du es möchtest.

Lass die Leute reden, denn sie reden ja sowieso

Lebe dein Leben, mach dein Ding und lasse sie einfach reden. Mach dir nichts draus und gebe nichts auf die Worte von Menschen, die hinter deinem Rücken reden.

Es ist okay, wenn du fällst – aber stehe immer wieder auf

Das Wichtigste nach dem Fallen ist, wieder aufzustehen. Wir alle “fallen” früher oder später, manchmal bleibt man sogar etwas länger liegen – aber wir müssen alle wieder aufstehen und weitermachen. Das sind wir uns schuldig.

Qualität ist immer wichtiger als Quantität – egal ob bei Gegenständen oder Menschen

Ein ganz wichtiger Punkt. Uns wird oft vorgegaukelt: MEHR IST MEHR!

Falsch! Die Qualität der Dinge oder Menschen zählt – nicht die Anzahl.

Verlasse öfter mal deine Komfortzone

Oh ja, ich weiß wie schwer das ist. ABER es wird sich lohnen. Es kostet zunächst einiges an Überwindung, aber du wirst es nicht bereuen. Das Gefühl danach ist so so toll.

Denk doch vorher mal darüber nach, was im schlimmsten Fall passieren kann. Du wirst sehen, dass es dir dann leichter fallen wird.

Habe Ziele im Leben und verfolge diese stetig

Ziele im Leben zu haben ist so so wichtig. Setze dir immer neue Ziele, wenn du welche erreicht hast und verfolge diese immer weiter. Arbeite hart für deine Ziele.

Tue nichts, was du nicht willst

Es ist dein Leben. Du musst nichts tun, was du nicht möchtest und was dir widerstrebt.

Gesundheit ist alles und ohne Gesundheit ist alles nichts

Das wird leider viel zu oft unterschätzt. Achtet auf euch, ernährt euch gut und treibt Sport. Damit setzt ihr schon mal einen Grundstein für eure Gesundheit.

Natürlich bringt all die Achtsamkeit nichts, wenn das Leben “zuschlägt”. Das Leben hat leider seine eigenen Regeln. Dennoch solltest du deine Gesundheit wertschätzen.

Geduld zahlt sich aus

Übe dich darin, geduldig zu sein. Alles kommt zur rechten Zeit. Vertraue darauf.

Man muss nicht alles im Leben verstehen

Nein, das muss man wirklich nicht. Das kann man gar nicht. Wie gesagt, das Leben hat seine eigenen Regeln und die versteht man sehr oft nicht.

Konzentriere dich auf das was du hast und nicht auf das was du nicht hast

Du wirst merken, wie du automatisch glücklicher wirst, wenn du dich auf die positiven Dinge konzentrierst. Denke immer an all das was du bereits hast!

Sag den Menschen, die du liebst, das du sie liebst und zeige es ihnen

Nimm jetzt dein Handy in die Hand und schreibe einer Person, die dir sofort in den Sinn kommt! ♥

Pack die To Do Liste auch einfach mal weg, gönne dir Auszeiten und lebe einfach – ohne Verpflichtungen und Stress

Auszeiten und stressfreie Phasen ohne To Do Liste im Hinterkopf sind so wichtig. Gönne dir diese Zeiten. Mache etwas was dich glücklich macht. Nur so kannst du auch wieder neue Kraft tanken, um wieder motiviert und voller Energie an die Dinge, die erledigt werden müssen, ranzugehen.

Genieße jeden Moment

Denn das Leben ist viel zu kurz!

Egal was andere tun, tue es ihnen nicht gleich, wenn es sich nicht richtig für dich anfühlt

Höre immer in dich hinein und hinterfrage manche Dinge, die du tust. Sind das wirklich die Dinge, die du tun möchtest, weil du sie magst und du sie gern machst – oder weil andere Leute diese Dinge tun?! Tue nie etwas, was sich für dich nicht richtig anfühlt.

Setze dich nicht unter Druck

Wie gesagt, alles kommt zur rechten Zeit. Setze dich nicht mit irgendwelchen Themen unter Druck. Am Ende wird alles gut werden.

Die besten Investitionen sind immer immaterielle Dinge

Reisen, Erlebnisse, Momente – das sind die besten Investitionen. Fang an, dir diese Dinge zu gönnen und du wirst merken, das sie unbezahlbar sind.

Zeit heilt die meisten Wunden

Ja, die Zeit heilt fast alle Wunden. Aber es bleiben dennoch immer Narben zurück. Irgendwann werden dich bestimmte Ereignisse wieder einholen. Aber auch das gehört leider zum Leben dazu.

Du kannst alles schaffen!

Wenn du nur an dich glaubst! Wie ich schon bei Punkt 2 geschrieben habe, ist es sehr wichtig, dass man nicht den Glauben an sich selbst verliert.

Ich bin sicher, dass wir alles schaffen können, wenn wir es wollen und etwas dafür tun. Und vor allem, wenn man nicht den Glauben an sich und seine Fähigkeiten verliert.

Egal was es ist, DU KANNST ES SCHAFFEN!

Alles kommt so wie es kommen soll

Traurig aber wahr. Alle Dinge passieren aus einem bestimmten Grund. Meist sieht man diesen Grund nicht sofort, sondern erst viel später. Aber alles kommt so wie es kommen soll.

Ich hoffe, dass dich dieser Post zum Nachdenken anregt. Das Leben ist nicht immer fair und schon gar nicht immer einfach. Aber wir müssen dennoch das Beste daraus machen. Das Leben ist zu kurz für Dinge, die wir eigentlich nicht tun wollen – für Dinge, die uns unglücklich machen. Egal was es ist, was dich unglücklich macht – ändere es!! Tue dir selbst diesen Gefallen. Es ist dein Leben.

Lebe dein Leben und nutze jede Chance, die sich dir bietet. Glaube immer an dich, denn du kannst alles schaffen! Auch wenn du denkst, das du für irgendetwas nicht gut genug bist – DOCH BIST DU!! Wenn du etwas wirklich möchtest, dann kannst du es erreichen, da bin ich ganz sicher.

Vergesse nicht, dass es immer Leute geben wird, die dir etwas nicht zutrauen oder dich nicht mögen. Das wird immer so sein und das ist auch in Ordnung so. Lebe dein Leben und lasse die Leute reden.

Mich würde mal interessieren, was eure “Learnings” der letzten Jahre waren. Schreibt sie mir gerne in die Kommentare.

xoxo
Nadja

Kategorien
Lifestyle

How To: Produktivität

Ja, wir wären doch alle gern immer super produktiv! Die Realität sieht meist aber anders aus. Wir setzen uns an unseren Schreibtisch und wollen lernen, müssen einen Abgabetermin einhalten oder dringend mal Ordnung in der Wohnung schaffen – *ping* – wir schauen aufs Handy. Jetzt müssen wir natürlich erstmal den nächsten Mädelsabend planen und uns durch die neusten Instagram-Fotos und Stories klicken. Schwupp, eine weitere Stunde vergeht. Sind wir weitergekommen? Nein, natürlich nicht.

Aufschieberitis und Prokrastination – das kennen wir wohl alle! Meist kommen wir doch erst richtig in Fahrt, wenn der Termin, bis eine Sache erledigt sein MUSS, näher rückt.

Drei Gründe, warum du Dinge aufschiebst.

  1. Die Aufgabe ist unangenehm / lästig
  2. Du hast Angst zu versagen
  3. Die Aufgabe erscheint dir zu groß

Und diese Gründe führen dazu, dass wir mit manchen Aufgaben erst gar nicht anfangen. Da du dich dadurch kurzfristig aus einer solchen Situation rausnimmst, fühlst du dich gut. Jedoch ist dieses Gefühl nur von sehr kurzer Dauer.

Langfristig gesehen fühlst du dich durch Prokrastination aber schlecht – richtig schlecht. Du hast ein schlechtes Gewissen.

Doch wie schaffen wir es endlich, produktiver zu sein? Hier sind meine 10 Tipps!!

 

1. Eat the frog

Ihr kennt es alle – man drückt sich vor unangenehmen Aufgaben und Aufgaben, die man nicht gern tut, immer am meisten. Es gibt immer Dinge, die man nicht gern tut oder die man schon seit Wochen oder Monaten vor sich hinschiebt.

Macht diese Sache als allererstes. Egal was es ist – tut es einfach.

Ihr werdet euch danach so so gut fühlen – das verspreche ich euch! Wenn ihr euch erstmal überwunden habt, diese “schlimme”, lästige Aufgabe zu erledigen, werden euch die anderen Aufgaben viel leichter fallen.

Also, fangt mit dem schlimmsten zu erst an!

2. Finde deinen Biorhythmus-Typen heraus

Bio-was?

Der Biorhythmus besagt, dass die Leistungskurve und der Gemütszustand des Menschen einem bestimmten Rhythmus zugrund liegt und der Mensch daher zu bestimmten Zeiten leistungsfähiger ist als zu anderen.

Ich denke zwar, dass das nur zum Teil stimmt und man sicherlich auch “antrainieren” kann früh aufzustehen und ein “Morgenmensch” zu werden, wenn man eigentlich denkt, dass man das nicht ist – aber gut.

Zu einem gewissen Teil habe ich aber gemerkt, dass das auch sehr oft bei mir zutrifft. Manchmal ist das aber auch “tagsformabhängig”. An manchen Tagen kann ich morgens mehr schaffen, an anderen abends. Das merke ich aber immer relativ schnell nach dem Aufwachen. Da muss einfach jeder schauen, wie es für einen selbst am besten passt.

Versucht eure Aufgaben – vor allem diejenigen, die ihr gern aufschiebt – in die Tageszeiten zu legen, in denen ihr motiviert und leistungsfähig seid.

Beobachtet einfach mal ein paar Tage lang euren Tagesablauf und macht euch Notizen, wann ihr motiviert und leistungsfähig seid. Das braucht ein wenig Zeit, um den eigenen Biorhythmus zu finden, aber es lohnt sich. Ihr werdet dadurch wirklich produktiver werden, weil ihr die Aufgaben eben in die richtigen Phasen einplant.

3. Plane deinen Tag vor / Nutze To Do Listen

Nehme dir am Vorabend ein paar Minuten Zeit, um den kommenden Tag zu planen. Schreibe dir unbedingt eine kleine To Do Liste. Aber achte hier unbedingt darauf, dir realistische Ziele zu setzen. Es bringt nichts so viel wie möglich auf die To Do Liste für einen Tag zu schreiben, wenn du das alles sowieso nicht schaffen kannst. Dadurch wirst du nur demotiviert und somit bist du weniger produktiv.

Im Idealfall hast du eine To Do Liste für die komplette Woche und kannst dir aus der immer ein paar kleine Aufgaben für den Tag nehmen. So mache ich das oftmals auch, wenn viel ansteht und ich viel erledigen muss bzw. viel erledigen möchte.

IMG_9546

4. Erledige kleine Aufgaben sofort

Aufgaben, die nur um die 5 Minuten benötigen, erledige ich immer sofort. Ich versuche auch oftmals, größere Aufgaben in kleine Aufgabenbereiche zu teilen.

Ein Beispiel aus dem Haushalt: Ich schreibe mir auf meine To Do Liste beispielsweise nie “Wohnung aufräumen”, sondern schreibe wirklich detailliert auf, was ich genau machen will – also, “Staubsaugen”, “Wohnzimmer aufräumen”, “Küche putzen”, “Bett machen” usw. Oder beim Thema “Wäsche waschen” – da schreibe ich mir immer auch die Teilschritte mit auf (also “Wäsche sortieren”, “Wäsche waschen”, “bügeln” und so).

Dadurch bekommt ihr nicht nur ein super gutes Gefühl, weil ihr immer wieder etwas von eurer To Do Liste abhaken dürft (wer kennt es nicht?! 🙂 ), sondern ihr erledigt auch viel mehr.

Wenn man erstmal angefangen hat, fällt es nämlich viel leichter auch andere Aufgaben anzupacken (aber dazu mehr bei Punkt 10).

5. Nutze die Zeit, in der du wartest, sinnvoll

Wenn ich zum Beispiel abends mal Fernseh schaue, nutze ich die Werbepausen immer dafür, Kleinigkeiten weg- oder aufzuräumen. So sorgt ihr nicht nur dafür, dass eure Wohnung immer aufgeräumt ist, sondern erledigt auch noch ein paar Dinge der To Do Liste. Oder wenn ich Essen koche und ich muss gerade warten, bis das Wasser anfängt zu kochen oder das Essen fertig ist. Die Zeit nutze ich auch immer, um gleich wieder alles aufzuräumen oder eben kleinere Aufgaben zu erledigen. So schlagt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe 🙂

Und dadurch werdet ihr auch wieder motiviert andere Dinge zu erledigen. Probiert es unbedingt aus!

6. Vermeide Ablenkung

Lege das Handy weg. Wenn wir ehrlich sind, ist unsere größte Ablenkungsquelle doch unser Handy. Schnell mal hier in WhatsApp antworten oder kurz durch Instagram scrollen. Wir kennen es denke ich alle.

Du tust dir einen ungemeinen Gefallen, wenn du dein Handy, in der Zeit, in der du produktiv sein willst/musst, weglegst. Lege es am besten in einen anderen Raum oder mache den Flugmodus rein.

Und achte auch darauf, dass du von anderen Dingen ungestört bist. Ob es die Eltern, der Freund/die Freundin oder die Mitbewohner sind, sorge dafür, dass dich in dieser Zeit keiner stört. Dafür wird jeder Verständnis zeigen!

png-2

7. Entwickle Routinen

Durch Routinen fallen uns viele Aufgaben einfach viel leichter. Entwickle zum Beispiel auch eine Morgenroutine mit der du gut in den Tag startest. Auch das wird dir helfen, den Tag motivierter und mit mehr Elan zu starten. Und das kannst du wiederum nutzen, um produktiver zu sein.

Demnächst wird zu diesem Thema auch noch ein Blogpost online kommen. Folge dem Blog, um keinen Post mehr zu verpassen 🙂

8. Sei nicht zu perfektionistisch

Manchmal hindert uns auch unser Perfektionismus am produktiv sein. Wir verbeißen uns zu sehr auf eine Aufgabe und wollen diese bis ins kleinste Detail perfekt machen, so dass wir die anderen Aufgaben vergessen oder einfach nicht mehr schaffen. Der Tag hat nunmal nur eine gewisse Anzahl an Stunden. Wenn wir diese aber “sinnlos” nutzen, in dem wir einen Sache zu 100 % perfekt machen wollen, sind wir nicht produktiv. Zumal diese letzten Prozent sowieso keinem auffallen, außer uns selbst.

9. Erzähle es Freunden und Familie

Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber erzählt euren Freunden oder euerer Familie von euren To Do´s! Dadurch bekommt man nochmal einen extra Push. Irgendwie gerät man dadurch so in Zugzwang, die Dinge auch wirklich zu machen. Klingt komisch, ist aber so. Probiert es mal aus. Mir hilft das immer total. Aber dabei dürft ihr natürlich nicht vergessen, euch trotzdem realistische Ziele / To Do´s zu setzen.

10. Just do it!

Einfach machen, Leute. Klingt total banal, aber es ist wirklich so. Ihr habt nun eure To Do Liste, die ihr euch idealerweise am Vorabend geschrieben habt und könnt nun einfach anfangen. Fangt einfach mal an. Der Rest kommt von ganz allein, ich garantiere es euch! Bei mir ist es so, dass, wenn ich zu lange darüber nachdenke anzufangen, nie anfange und die Aufgabe wieder verschiebe.

Gönnt euch auch zwischendurch immer mal wieder eine Pause, aber macht es einfach. Erledigt einfach die Dinge, die ihr euch vorgenommen habt und ihr werdet euch danach so so gut fühlen!

 

Ich hoffe meine Tipps für mehr Produktivität helfen euch weiter. Erzählt mir gern von euren Erfolgen.

Und: Was sind eure Tipps für mehr Produktivität? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

xoxo

Nadja♥